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FAQ's Fahrwerk

Druckstufe, Zugstufe

Die Druckstufe bezeichnet die Arbeit eines Stoßdämpfers beim Einfedern, die Zugstufe analog die Dämpferarbeit beim Ausfedern. Bei Kurvenfahrt arbeitet der kurveninnere Dämpfer mit der Zugstufe, der kurvenäußere mit seiner Druckstufe. Generell ist die Dämpferkraft der Druckstufe geringer ausgeführt als die Dämpferkraft der Zugstufe.

Gasdruckstoßdämpfer

Im Unterschied zu gewöhnlichen Einrohr- oder Zweirohrdämpfern wird hier der Ölraum durch einen zusätzlichen Gasraum permanent unter leichtem Druck gehalten. Dadurch wird ein Aufschäumen des sich permanent hin- und herbewegenden Öls (Zug und Druck!) verhindert und gleichmäßige Dämpfungseigenschaft gewährleistet.

Neutrales Fahrverhalten

Bewegt sich ein Fahrzeug neutral um eine Kurve, erfolgt der Drift im Grenzbereich gleichmäßig über alle Räder. Die Ideallinie kann in diesem Fall ohne gegenlenken oder nachkorrigieren durchfahren werden.

Schraubfahrwerk

Bei der gewöhnlichen Feder-Dämpfer-Einheit wird die Lage der Feder über ein fest angeschweißtes unteres Federteller fixiert. Beim Schraubfahrwerk kann das untere Federteller in der Höhe variiert werden. Dies geschieht, wie der Name schon sagt, über eine Schraublösung. Die Dämpferaufnahme ist mit einem Feingewinde versehen und über Gewinderinge kann der Federteller abgesenkt oder angehoben werden. Daneben kommen, insbesondere an der Hinterachse, auch Nutenlösungen zum Einsatz. Diese ermöglichen nur eine Veränderung in fixen Höhenstufen.

Übersteuern

Übersteuert ein Fahrzeug bei Kurvenfahrt, neigt das Heck im Grenzbereich zum Ausbrechen. Tendenziell ist dieses Fahrverhalten bei heckgetriebenen Motoren zu beobachten, kann aber entscheidend durch Fahrwerkabstimmung an Stoßdämpfer, Federn oder Stabilisatoren beeinflusst werden.

Untersteuern

Beim Untersteuern beginnt das Fahrzeug im Grenzbereich über die Vorderräder zu schieben. Fronttriebler, aber auch viele Allradler neigen eher zum untersteuern. Auch hier gilt, durch Fahrwerksabstimmung sind grundlegende Änderungen möglich.

Lambda -Sonde

Messfühler, der auf den Sauerstoffgehalt in der Luft reagiert. Montiert im Bereich des Auspuffkrümmers oder unmittelbar am Katalysatoreingang, liefert er unterschiedliche Spannungswerte, je nachdem ob die Abgase Sauerstoffüberschuss (mageres Gemisch) oder Sauerstoffmangel (fettes Gemisch) vorzuweisen haben. Die Messwerte der Lambda-Sonde sind daher die wichtigste Informationsquelle für die tatsächliche Gemischzusammensetzung während der Verbrennung.

Lambda-Wert

Bezeichnet das Luft-Kraftstoffverhältnis, das im idealen Fall bei ca. 14,7 : 1 liegt. Liegt ein Luftüberschuss vor, spricht man von magerem Gemisch (Lambda > 1), im umgekehrten Fall von fettem Gemisch (Lambda < 1).

Begriffe - Fahrwerk:

Druckstufe
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Neutrales Fahrverhalten
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Zugstufe